Glossar-Begriff: Gedankenfühlen
ge- – Gedankenfühler Glossar ge- Sprachoperator · Vorsilbe · Typ D Einstieg „Ich habe das Gefühl.“ „Mir kam ein Gedanke.“ „Das Gewissen meldet sich.“ In allen drei Sätzen passiert dasselbe: Das Ich ist nicht der Urheber. Es empfängt. Es wird
Gebäude ist im Gedankenfühlen-Modell eine Metapher für die gebaute Innenwelt eines Menschen: das stabile Gefüge aus Bedeutungen, Erfahrungen, Regeln, Schutzstrategien und Beziehungserwartungen, das den inneren Raum formt. Ein Gebäude ist das, worin wir „wohnen“, wenn wir denken und fühlen –
Gewahrsein ist im Gedankenfühlen-Modell die Fähigkeit, den inneren Raum wahrzunehmen, ohne ihn sofort zu füllen. Es ist das stille „Da-Sein-Können“ bei dem, was auftaucht – als Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen, Körperimpulsen und Bedeutungen, bevor daraus automatisch Handlung, Urteil oder Wahrheit
Grundgefühle (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Grundgefühle sind im Gedankenfühlen-Modell die basalen emotionalen Signale, die unser Nervensystem ständig zur Orientierung nutzt: Was ist hier los? Bin ich sicher? Was brauche ich?Sie sind weniger „komplizierte Geschichten“ als elementare Richtungsgeber im Innenraum – und
Handlung und Nicht-Handeln „Wu Wei“ Handlung ist im Gedankenfühlen-Modell eine bewusste Bewegung im Raum. Sie entsteht, wenn zwischen Reiz und Reaktion Raum entsteht: Du nimmst Information wahr, erkennst Bedeutung und Ladung, spürst den Impuls – und entscheidest dann, wie du
Heilung ist im Gedankenfühlen-Modell keine „Reparatur von Defekten“, sondern eine Wieder-Weitung von Raum: Das, was vorher eng, geladen, fixiert oder echohaft war, wird so integriert, dass wieder Beweglichkeit, Wahlfreiheit und Beziehung möglich werden. Heilung bedeutet: Der Innenraum kann wieder mehr
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn ergibt, egal wie es ausgeht. „Václav Havel“
Implizites Gedächtnis (wissenschaftlich, neurowissenschaftlich & trauma-informiert) Implizites Gedächtnis (auch: nicht-deklaratives Gedächtnis) ist die Form von Langzeitgedächtnis, die sich ohne bewusste Erinnerung und oft ohne Worte zeigt – als Körperreaktion, Gewohnheit, Alarmbereitschaft, Bauchgefühl, automatischer Impuls. Es wird nicht primär „erzählt“, sondern
Information (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Information ist im Gedankenfühlen-Modell das, was im Bewusstseinsraum erscheint, ohne bereits festzulegen, was es ist oder was daraus folgt. Information ist der Rohstoff des Erlebens: ein Hinweis, ein Signal, ein Unterschied, der bemerkbar wird – bevor
Innen bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell die erlebte Innenwelt eines Menschen: den Raum, in dem Wahrnehmung zu Bedeutung wird, Gefühle auftauchen, Gedanken sprechen, Erinnerungen wirken und Entscheidungen entstehen. „Innen“ ist nicht nur „im Kopf“, sondern ein ganzer Erfahrungsraum aus Körper, Gefühl, Sprache




