Glossar-Begriff: Gedankenfühlen
Innere Ordnung (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Innere Ordnung bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell die erlebte Stabilität des Bewusstseinsraums: das Gefühl, dass das, was in mir auftaucht (Worte, Bedeutungen, Gefühle), sortierbar, haltbar und integrierbar ist – ohne mich zu überrollen. Innere Ordnung ist nicht
Integration (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Integration bedeutet im Gedankenfühlen-Modell: Etwas, das vorher als fremd, zu viel, widersprüchlich oder bedrohlich erlebt wurde, wird so in den inneren Raum aufgenommen, dass es beweglich wird. Es bleibt wahrnehmbar – aber es bestimmt nicht mehr
Echte Stärke zeigt sich durch Kapazität Kapazität ist im Gedankenfühlen-Modell die Tragfähigkeit eines inneren oder sozialen Raums: wie viel Gefühl, Spannung, Nähe, Unterschiedlichkeit, Komplexität oder Unsicherheit ein Mensch (oder ein Wir-Raum) halten kann, ohne in automatische Schutzreaktionen zu kippen. Kurzform:
Ladung (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Ladung bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell die emotionale Energie, die an ein Wort, einen Begriff, einen Namen oder ein inneres Bild gebunden ist. Ein Wort ist als Zeichen zunächst neutral – Ladung entsteht erst durch das, was dieses
Ordnung ist im Gedankenfühlen-Modell ein Zustand von Übersicht und Einordnung im Innenraum oder im Wir-Raum. Ordnung bedeutet: Dinge liegen so, dass sie auffindbar, unterscheidbar und handhabbar werden. Sie ist weniger „Kontrolle“ als Klarheit: Was gehört wohin? Was ist jetzt wichtig?
Rahmen (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen (ausführlich, inkl. „rahmenzerstörende“ vs. „rahmenhaltende“ Akte & Altersbogen) Kurzdefinition Rahmen ist im Gedankenfühlen-Modell die unsichtbare Struktur, die bestimmt, wie etwas erlebt, gedeutet und beantwortet wird. Der Rahmen ist nicht der Inhalt eines Gesprächs oder Gefühls, sondern
Rahmenmacht bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell die Fähigkeit (oder Position), im Wir-Raum festzulegen, welche Regeln der Wahrnehmung und Kommunikation gelten. Rahmenmacht wirkt nicht nur durch Autorität im äußeren Sinn, sondern oft subtil: durch Ton, Tempo, Themenwahl, Begriffsdeutung und das, was als „angemessen“
Raum ist im Gedankenfühlen-Modell die Grundform von Bewusstsein: nicht als „Ort“ im physikalischen Sinn, sondern als inneres Feld, in dem Wahrnehmung, Worte, Bedeutungen und Gefühle überhaupt erscheinen können. Raum ist dabei keine Sache, die man besitzt, sondern eine Kapazität:Wie weit



