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Glossar-Begriff: Gedankenfühlen
Scham ist im Gedankenfühlen-Modell ein starkes Beziehungs- und Würdegefühl: Sie entsteht, wenn im Innenraum die Bedeutung aktiviert wird „Mit mir stimmt etwas nicht – und wenn das sichtbar wird, verliere ich Zugehörigkeit.“ Scham ist damit weniger „schlechtes Gewissen“ und mehr
Selbstregulationsfähigkeit ist im Gedankenfühlen-Modell die praktische Kompetenz, den eigenen Zustand so zu beeinflussen, dass der Innenraum tragfähig bleibt: Ladung wird spürbar, Spannung wird haltbar, Impulse werden wählbar. Selbstregulation ist die Grundlage dafür, dass Worte Werkzeuge bleiben und nicht zu Waffen
Spannung (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen siehe als Ergänzung auch Ladung Spannung bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell den inneren Energiezustand, der entsteht, wenn Ladung, Bedeutung und Raum nicht stimmig zusammenpassen. Spannung ist damit keine „Sache“, sondern ein Verhältnis: Sie zeigt an, dass im Bewusstseinsraum
Spannungstoleranz ist im Gedankenfühlen-Modell die Fähigkeit, innere Spannung auszuhalten, ohne sofort in automatische Reaktion oder in starre „Wahrheit“ zu kippen. Spannung entsteht, wenn Gegensätze gleichzeitig aktiv sind oder wenn ein Wort/ Thema Druck erzeugt (z. B. Entscheidung, Unklarheit, Konflikt). Spannungstoleranz
Sprachoperatoren sind sprachliche Formen, die keine Inhalte transportieren, sondern Bedeutungs-, Identitäts- und Wahrnehmungsräume strukturieren.Sie wirken als Richtungs-, Grenz- und Integrationsmechanismen im Bewusstsein und bestimmen, wie etwas gedacht wird, nicht was gedacht wird. Im Gedankenfühlen-Modell werden Sprachoperatoren als zentrale Elemente verstanden,
Struktur ist im Gedankenfühlen-Modell die Form, die einem Raum Halt gibt. Wenn Bewusstsein der Raum ist und Worte Orte im Raum markieren, dann ist Struktur das, was den Raum tragfähig, begehbar und wiederholbar macht: Ordnung, Rahmen, Reihenfolge, Grenzen, Rhythmus, Regeln.
Ein Symptom ist im Gedankenfühlen-Modell ein sichtbares Zeichen dafür, dass im Innenraum oder im Wir-Raum etwas nicht gut integriert ist. Es ist keine „Fehlfunktion“ im moralischen Sinn, sondern eine Signalform: Der Körper, die Psyche oder das Verhalten zeigt nach außen,



