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Glossar-Begriff: Gedankenfühlen
Ambivalenz bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell das gleichzeitige Vorhandensein von mehreren, widersprüchlichen Bedeutungen oder Gefühlen in einem inneren Raum – ohne dass sofort entschieden, vereinfacht oder „aufgelöst“ werden muss. Ambivalenz ist kein Fehler. Sie ist ein Zeichen dafür, dass das Erleben größer
Angriff ist im Gedankenfühlen-Modell eine Form von Schutzhandlung, die entsteht, wenn der Innenraum oder der Wir-Raum als bedrohlich erlebt wird und das System keine andere schnelle Lösung sieht. Angriff ist dann weniger „Böswilligkeit“ als eine Regulationsstrategie: Spannung wird nach außen
Aufmerksamkeit ist im Gedankenfühlen-Modell die bewegliche Kraft, die im Bewusstseinsraum auswählt, was gerade „real“ wird. Sie ist wie ein Cursor im inneren Raum: Wo Aufmerksamkeit hingeht, dort entstehen Bedeutung, Gefühl (Ladung) und Handlungsimpuls am stärksten. Kurzform: Aufmerksamkeit macht aus Möglichkeit
Außen bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell alles, was dir als Welt begegnet: Menschen, Situationen, Worte, Ereignisse, Körperzeichen, Orte, soziale Regeln – also das Feld, das nicht „du“ ist, aber auf dich wirkt. Außen ist dabei nicht nur „objektive Realität“, sondern vor allem



