Glossar-Begriff: Gedankenfühlen
Bewusstsein ist im Gedankenfühlen-Modell kein „Ding“ im Kopf, sondern die offene Möglichkeit des Erlebens: ein Raum, in dem alles, was geschieht, überhaupt erscheinen kann – Wahrnehmung, Worte, Bedeutungen, Gefühle, Erinnerungen, Erwartungen. Bewusstsein ist nicht primär Inhalt, sondern Bedingung für Inhalt.
Brücken (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Brücken sind im Gedankenfühlen-Modell die bewussten Verbindungen zwischen Räumen: zwischen zwei inneren Welten (Wir-Raum), zwischen Gefühl und Wort, zwischen Impuls und Handlung, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine Brücke ermöglicht Kontakt, ohne dass Räume verschmelzen oder sich
Unbewusstes & Unterbewusstsein (zusammenfassender Glossarbeitrag) – Gedankenfühlen Im Gedankenfühlen-Modell beschreiben das Unbewusste und das Unterbewusstsein denselben Wirkbereich aus zwei Blickwinkeln: Kurzform: Unterbewusstsein ist die Metapher für Tiefe.Das Unbewusste ist die Wirkweise dieser Tiefe. 1) Was gehört zum Unbewussten? Das Unbewusste
Denken ist im Gedankenfühlen-Modell die aktive Hinwendung zu Gedanken als Information im inneren Raum. Es ist nicht das bloße Auftauchen von Gedanken (das wären Gedanken), sondern die bewusste Tätigkeit, mit der du Gedanken ordnest, prüfst, strukturierst und in Beziehung setzt
Diskurskontrolle (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Diskurskontrolle bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell die Steuerung des Wir-Raums über Rahmenmacht: Jemand bestimmt nicht nur, worüber gesprochen wird, sondern wie gesprochen werden darf – welche Beiträge als „gültig“ gelten, welche Gefühle „stören“, welches Tempo herrscht und wer
Distanz ist im Gedankenfühlen-Modell die Weite und der Spielraum zwischen Innenräumen: Distanz ist ein regulierbarer Abstand, der entscheidet, wie viel Nähe, Intensität, Bedeutung und Ladung im Wir-Raum ankommen. Distanz ist nicht automatisch Kälte – sie kann Schutz, Klarheit und Freiheit
Looping Gedankenkreisen Emotionales Kreisen (auch: Looping, Gedankenkreisen) bezeichnet im Gedankenfühlen-Modell einen Zustand, in dem ein innerer Prozess nicht zu einem Abschluss findet, sondern als wiederkehrende Schleife im Bewusstseinsraum weiterläuft. Inhalte kehren zurück, Bedeutungen verdichten sich, Spannung bleibt aktiv – oft
Erfahrung ist im Gedankenfühlen-Modell die zeitlich verdichtete Fähigkeit, eine aktuelle Situation im inneren Raum mit Vergangenheit und Zukunft abzugleichen. Erfahrung ist damit nicht nur „was ich gerade wahrnehme“, sondern das, was in mir entsteht, wenn Gegenwart auf gespeicherte Muster trifft:
Fokus ist im Gedankenfühlen-Modell die gerichtete Aufmerksamkeit mit Raum. Fokus bedeutet: Du wählst einen Punkt im Innen- oder Wir-Raum (Thema, Aufgabe, Gefühl, Gespräch) und bleibst dort präsent – ohne dass der Raum verengt, hart wird oder andere Möglichkeiten abgeschnitten werden.
Fühlen ist im Gedankenfühlen-Modell die aktive Art, Information im inneren Raum zu lesen. Es ist keine Emotion an sich, sondern eine bewusste Hinwendung zu dem, was im Erleben auftaucht – als Information, bevor daraus automatische Bedeutung, Ladung oder Wahrheit wird.






