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Glossar-Begriff: Gefühle
Grundgefühle (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen Grundgefühle sind im Gedankenfühlen-Modell die basalen emotionalen Signale, die unser Nervensystem ständig zur Orientierung nutzt: Was ist hier los? Bin ich sicher? Was brauche ich?Sie sind weniger „komplizierte Geschichten“ als elementare Richtungsgeber im Innenraum – und
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn ergibt, egal wie es ausgeht. „Václav Havel“
Scham ist im Gedankenfühlen-Modell ein starkes Beziehungs- und Würdegefühl: Sie entsteht, wenn im Innenraum die Bedeutung aktiviert wird „Mit mir stimmt etwas nicht – und wenn das sichtbar wird, verliere ich Zugehörigkeit.“ Scham ist damit weniger „schlechtes Gewissen“ und mehr
Selbsthass ist ein inneres Muster, bei dem Wut, Schuld, Scham oder Aggression gegen das eigene Selbst gerichtet werden, statt nach außen.
Er äußert sich oft als:
harte innere Stimme
Selbstabwertung
inneres Beschämen
das Gefühl, „falsch“ oder „nicht gut genug“ zu sein
Verachtung ist im Gedankenfühlen Entwürdigung durch Überlegenheit. Sie greift nicht den Inhalt an, sondern den Menschen und zerstört den Wir-Rahmen. Verachtung erzeugt starke Echos (Scham, Rückzug, Gegenangriff) und macht Reparatur schwer. Wo Verachtung auftaucht, braucht es klare Grenzen, Tempo raus und echte Verantwortungsübernahme – sonst wird der Wir-Raum dauerhaft...
Wahrnehmung (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen (mit „wahr“ + „nehmen“ als Kernmetapher) Wahrnehmung ist im Gedankenfühlen-Modell der Moment, in dem etwas aus dem Außen (oder aus dem Innen) in deinen Bewusstseinsraum eintritt – weil du es nimmst. Im Wort steckt schon die
Wut (Glossarbegriff) – Gedankenfühlen, relational gedacht Wut ist im Gedankenfühlen-Modell ein Überlebensgefühl: ein Zustand hoher Ladung, hoher Spannung und hoher Handlungsenergie nach außen, ausgelöst durch „zu viel Information in zu wenig Zeit“ – oder präziser: zu viel Bedeutung, zu wenig





